Über uns

Unser Kernteam beseht aus drei Personen, Harald Walach, Martin Loef, Ellis Huber. Bei Bedarf können wir auf ein weit verzweigtes Netzwerk von Kollegen zurückgreifen, die uns entweder unterstützen oder mit uns zusammenarbeiten. Insbesondere können wir auf ein großes Netzwerk von ganzheitlich denkenden und handelnden Ärzten und Gesundheitspraktiker verweisen. Wir vermitteln auch gerne an andere kompetente Partner weiter, wenn wir eine Anfrage nicht bearbeiten können. Zögern Sie daher nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Harald Walach

Harald Walach

Ich  bin Professor auf dem Gebiet der Psychologie mit Schwerpunkt Methodik. Seit 1998 bin ich für das ganze Gebiet der Psychologie habilitiert. Ich habe am Freiburger Universitätsklinikum die akademische Sektion  „Evaluation Komplementärmedizin“ aufgebaut und bis 2005 geleitet. Dann habe ich eine Forschungsprofessur in England angetreten und war von 2010 bis 2016 Professor für Forschungsmethodik an der Europa-Universität Viadrina. Seither bin ich freiberuflich tätig mit Gastprofessuren an der Medizinischen Universität Poznan, Polen und am Department Psychologie der Universität Witten-Herdecke, wo ich philosophische Grundlagen der Psychologie unterrichte. 

Seit 1984 bin ich Zen-Schüler und habe mich auch in der Wissenschaft intensiv mit Achtsamkeit und Meditation beschäftigt. In meiner zweiten Promotion im Fach Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte habe ich den mittelalterlichen Kartäusermystiker Hugo de Balma übersetzt und historisch verortet. Eine neue Fassung dieser Arbeit ist gerade 2017 beim Vier-Türme-Verlag  erschienen.

Ich habe mich intensiv mit Fragen der lebensstilbasierten Prävention von Demenz beschäftigt, vor allem zusammen mit Martin Loef, meinem Partner. 

Ich bin Gutachter für zahllose wissenschaftliche Zeitschriften und Forschungsförderungsorganisationen und leitender Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschrfit „Complementary Medicine Research“.

Besuchen Sie auch meine Website harald-walach.de.

Dort ist auch eine Publikationsliste mit Links zu möglichen Downloads. Einige ausgewählte Publikationen haben wir mit Links am Ende der Themenfelder angegeben; manche davon sind frei verfügbar. Aufsatzpublikationen, die von dort aus nicht zugänglich sind, können Sie entweder über mein Profil in Researchgate oder direkt bei mir bestellen. Ich schicken Ihnen dann ein PDF. Dies gilt natürlich nur für Aufsätze und Buchkapitel, nicht für Bücher.

Kontakt: http://www.chs-institute.org/kontakt/

Martin Loef

Ich habe bei Harald Walach zum Thema lebensstilbasierter Demenzprävention promoviert. Wir konnten zeigen, dass geistige wie auch körperliche Gesundheit im Alter von der eigenen Lebensweise abhängt und diese wiederum eng verwoben ist mit den individuellen Lebensumständen. Daraus haben wir das Konzept einer mehrstufigen Lebensstil-Diagnostik und –Intervention abgeleitet, um zugleich wissenschaftlich valide und individuell die Gesundheit zu fördern.

Kontakt: http://www.chs-institute.org/kontakt/

Ellis Huber

Ellis Huber


Ellis Huber ist Arzt. Nach seinem Medizinstudium in Freiburg und wissenschaftlichen Aktivitäten am Max von Pettenkofer Institut, wo er das Konzept eines Krebsregisters entwickelte, ging er in die Gesundheitspolitik. Er organisierte einen Gesundheitsladen in Berlin und war Gesundheitsstadtrat in Berlin-Wilmersdorf von 1981-1986.

Von 1987 - 1999 war er Präsident der Ärztekammer Berlin und Mitglied im Vorstand der Bundesärztekammer. Seit er 1980 der Initiator des ersten Gesundheitstages in Berlin war, engagiert er sich für ein menschliches, dem Patienten dienendes und den Artz erfüllendes Gesundheitswesen. Dies tut er in verschiedenen Funktionen. Er war beispielsweise Mitglied der Enquetekommission des Bundestages zur Strukturreform der Krankenkassen von 1987-1990 und ist seit 1994 im Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin. 1999 bis 2005 war er im Vorstand der Securvita-BKK und dort mit der Einführung eines ganzheitlichen Versorgungskonzeptes beschäftigt. Seit 2007 ist er Vorstand des Berufsverbandes der Präventologen und parallel hierzu freiberuflich tätig als Berater. Von 2008 bis 2016 war er Dozent im berufsbegleitenden Studiengang "Kulturwissenschaft - Komplementäre Medizin" an der Europa-Universität Viadrina. Seit 2016 ist er geschäftsführender Leiter der St.Leonhards Akademie.

Ellis Huber steht dafür ein, dass das Gesundheitswesen vor allem Zeit und Menschlichkeit, Verbundenheit und soziale Stütze braucht. Er inspirierte das Kinzigtaler Gesundheitsmodell in Baden. Dort werden keine Ziffern abgerechnet, sondern die Ärzte erhalten ein Gesamtbudget und versorgen die Bevölkerung. Plötzlich haben die Ärzte mehr Zeit, die Patienten brauchen weniger Interventionen und obwohl die Gesundheit der Bevölkerung gut ist, spart das Modell Geld, so dass die Ärzte zufrieden sind und Geld für andere Dinge übrig bleibt, zum Beispiel ein kommunales Gesundheitszentrum.

Kontakt: http://www.chs-institute.org/kontakt/